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Lichttechnik - A.R. Viesel
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Lichtkonzepte

Am Anfang eines Lichtkonzepts stehen immer umfangreiche Analysen. Wichtig ist aber vor allem die Zielstellung, denn mit Hilfe von Licht können Sie im Raum fast alles erreichen.

Möchten Sie ihrer Wohnung das Gefühl von Weite und Großzügigkeit geben? Dann sollten Sie die vertikalen Wandflächen beleuchten. In der Decke eingelassene Wandfluter sind dafür ideal. Sie dehnen den Raum und erzeugen, auch bei schwacher Leuchtkraft, eine hohe subjektive Helligkeit.

Aber Vorsicht, eine homogene Raumausleuchtung wirkt schnell monoton. Mit Richtstrahlern setzen Sie Akzente. So lenken Sie die Aufmerksamkeit auf einzelne Objekte und schaffen eine konzentrierte Atmosphäre. Es ist der starke Hell-Dunkel-Kontrast am Rand des Lichtstrahls, der für den Raum belebend wirkt. Je schwächer die Grundbeleuchtung ist, desto stärker kommt er zu Geltung.

Mit etwas Geschick gelingt es Ihnen, mit Hilfe von Licht Menschen dezent durch Räume zu lenken. Wir fühlen uns immer dahin gezogen, wo es hell ist. So führt uns ein Lichtpunkt auf dem Treppenabsatz wie von selbst ins obere Stockwerk. Schatten sind dagegen wie Mauern. Sie markieren Grenzen, wirken statisch und beruhigen einen Ort.

Die höchste Kunst ist jedoch der Umgang mit farbigem Licht, das für die emotionale Qualität eines Raumes Wunder bewirkt. Beobachten Sie doch einmal, was passiert, wenn Sie dezent das weiße Grundlicht herabdimmen, während ein farbiger Spot auf ein Objekt gerichtet ist: Die Farbe wird intensiver und wärmer, denn die blauen Farbanteile treten automatisch zurück.

Unser Tipp: Experimentieren Sie! Mit ein paar Handlampen können Sie ganz einfach die Wirkung von Licht bei sich zu Hause testen, bevor Sie Leuchten kaufen und installieren.

Am Anfang steht die Analyse

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